Heute haben wir wieder einmal Erinnerungen von unserer Weltreise 2018/2019 aufgefrischt. Die Batu Caves haben wir damals von Kuala Lumpur aus besucht und wir wollten sehen, ob sie immer noch so beeindruckend sind.
| Statue des Gottes Lord Murugan |
Wir sind wieder mit unseren Tischnachbarn Monica und Salvo unterwegs gewesen und haben uns die Taxikosten geteilt. Am Ausgang des Kreuzfahrtterminals war ein Taxi-Schalter, der offensichtlich das Monopol zum Vermitteln von Taxis hatte. Der Preis war 340 Ringit (etwa 70 Euro) für Hin- und Rückfahrt. Das war zwar etwas mehr, als wir erwartet hatten, aber Handeln war dort nicht möglich. Gut, dass ich am Wechselschalter meine Singapurdollars in Ringits tauschen konnte, denn zusammen mit Salvos Restgeld von der letzten Kreuzfahrt (er war zum vierten Mal hier) reichte es gerade.
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| Vor dem Königspalast |
Wir machten auf dem Hinweg einen Fotostop beim Nationalpalast. Dies ist eine der offiziellen Residenzen des Königs von Malaysia. Unser Fahrer erklärte uns, dass der König immer für 5 Jahre gewählt wird. Dabei kommt ein Rotationsprinzip zum Einsatz, damit jede der neun monarchischen Regionen einmal den König stellt. Da es sich um eine konstitutionelle Monarchie handelt, hat der König im Wesentlichen repräsentative Aufgaben.
| Dörte beim Wachposten |
Als nächstes wollten wir zu einem Geldautomaten. Der erste, den wir ansteuerten, wollte aber nur American Express Karten akzeptieren. Erst an den Batu Caves konnten wir uns mit malayischem Geld versorgen. Auf der Rückfahrt bemerkten wir dann den Geldautomaten am Kreuzfahrt-Terminal ...
Die große Statue des Kriegsgottes Lord Murugan (siehe oben) war wieder sehr beeindruckend. Beeindruckt war vor allem Salvo auch von der Treppe. Nicht von den hübschen bunten Stufen, sondern von der schieren Anzahl an eben diesen. Er fragte sich, welcher Teufel ihn geritten hätte, nach Vietnam noch einmal eine so steile Treppe besteigen zu wollen. Aber wenn man schon mal hier ist, dann will man auch hoch.
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| Salvo und Monica sind schon oben! |
Auf dem Weg nach oben haben wir viele Makaken gesehen, der sich gerne mit Bananen füttern ließen. Smartphones, Getränkeflaschen und sonstiges loses Zeug hatten wir sicher verstaut, damit nichts stiebitzt werden konnte. Unangenehme Erfahrungen haben wir nicht gemacht, die Tiere haben Abstand gehalten.
| Affen auf dem Treppengeländer |
Oben geht es ein paar Stufen wieder hinunter in die große Halle. Dort steht ein weiterer Tempel. So wie ich es verstanden habe, ist dies die heiligste Stelle in dem Komplex.
| Tempel in der Haupthöhle |
Anschließend kann man nochmal wieder etwa 50 Stufen hochsteigen und steht dann plötzlich wieder unter freiem Himmel. Hier muss die Höhle vor langer Zeit eingestürzt sein und das Tageslicht scheint von oben herein. Auch hier gibt es einen weiteren Tempel und einige Andachtsstellen. An einer entdeckte ich eine Figur, die fast wie Maria mit Kind aussieht.
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| Erstaunliche Ähnlichkeit mit einer Marienstatue, oder? |
Auf dem Weg nach unten haben wir noch einen Adventure Lab Cache absolviert. Wir hatten diesen Lab Cache am Anfang vergessen und befürchteten nun, erneut alle Stufen hochsteigen zu müssen. Das war zum Glück nicht nötig, weil der Ersteller des Lab Caches die Entfernungen für das Freischalten der Fragen sehr großzügig gesetzt hatte.
Unsere letzte Aufgabe war der Besuch der Ramayana-Höhle. Das Ramayana ist ein bedeutendes hinduistisches Volksepos, die Geschichte vom Prinzen Rama und der Prinzessin Sita. Wir hatten Monica und Salvo beim Frühstück davon erzählt und sie wiesen uns auf erstaunliche Parallelen zur Odyssee hin. In der Höhle sind viele Elemente der Geschichte mit lebensgroßen Figuren nachgestellt. Ich fand es wieder sehr beeindruckend.
| Rama spannt den Bogen und gewinnt Sita zur Frau |
| Der Riese Kumbhakarna soll geweckt werden, um in die Schlacht einzugreifen. Er erwacht erst, als 1000 Elefanten über ihn gelaufen sind. |
In der Ramayana-Höhle war es schön kühl, aber trotzdem gönnten wir uns vor der Rückfahrt mit dem Taxi noch ein Eis. Salvo und ich nahmen jeweils eine normale Eistüte, aber Monica und Dörte waren mutig und probierten ein Durian-Eis. Am Foto erkennt man deutlich, wem es geschmeckt hat und wem nicht!
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| Wem hat das Durian-Eis wohl geschmeckt? |
Die Fahrt zurück zum Hafen war problemlos. Dort haben Dörte und ich noch einen Virtual Cache und einen weiteren Adventure Lab Cache gemacht. Es war für einen Hafentag erstaunlich erholsam, ich musste sogar noch zwei Runden an Deck drehen, um auf meine täglichen 10000 Schritte zu kommen.
Anmerkungen von Dörte:
Die Pferde beim Palast werden von drei großen Ventilatoren gekühlt. Außerdem habe ich einen Schlauch gesehen, der offensichtlich auch genutzt wurde und Touristen dürfen nicht streicheln. Also keine Sorgen!
Beim Öffnen der Eispackung habe ich erst nach dem Mülleimer geguckt. „Da muss doch ein nicht geleerter Einer in der feuchten Hitze vor sich hin mucheln!“ Aber nein, es war Durian!
Karte:




Durian hattet ihr doch schon mal, aber damals wohl nicht so intensiv: https://weltumfahrung.blogspot.com/2018/10/happy-new-year.html
AntwortenLöschenIn Thailand war es verboten, Durian mit ins Hotel zu nehmen, später wussten wir warum.
AntwortenLöschenHaha! Die Erfahrung mit dem Geruch habe ich in Malaysia in den kleinen Läden gemacht und dachte erst immer, dass da in einer Ecke was schimmelt. Die Schilder an den Hotels hatte ich zunächst als "Keine Handgranaten" interpretiert.
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