Freitag, 28. Februar 2025

An Bord!

Die Ankunft in Sydney war langwieriger als erwartet, insgesamt dauerte die Abfertigung mehr als eine Stunde.  Bei der Passkontrolle ging es noch ziemlich gut voran, aber bei der Zollkontrolle nach dem Abholen der Koffer vom Gepäckband dauerte es nochmal eine halbe Stunde. Danach lief es aber so ab wie geplant: Mit der U-Bahn für 1 Dollar pro Person zum Circular Quay und dort konnten wir - wie vorgebucht - unsere Koffer zur Aufbewahrung abgeben. Wir haben es noch locker geschafft, zu 9:30 Uhr bei der vorgebuchten einstündigen Führung durch das Sydney Opera House da zu sein.

Sydney Opera House

Noch später als wir aber war die Queen Anne. Sie hatte zwei Stunden Verspätung und wir wurden per E-Mail aufgefordert erst zwei Stunden später als angegeben zur Einschiffung zu kommen. 

Das Schiff liegt genau gegenüber der Oper

Wir mussten also noch mehr Zeit totschlagen als gedacht. Dabei waren wir doch hundemüde! Ich habe im botanischen Garten den gestern auf dem Flug verfassten Blogeintrag zu Singapur online gestellt, während Dörte bei strahlendem Wetter (28 Grad!) auf dem Rasen lag und etwas schlief. 

Bloggen im botanischen Garten

Das Wetter war übrigens ein kleines Problem: Wir hatten meinen Hut und die Sonnencreme im aufbewahrten Gepäck gelassen und beides schmerzlich vermisst. Wir mussten also möglichst im Schatten bleiben. Nach einem Mittagessen und etwas Cachen sind wir dann etwa eine Stunde später als angegeben zum Kreuzfahrtterminal gegangen. Das war angenehm klimatisiert, aber auch reichlich überfüllt. Am Eingang, vor dem Check-In, vor der Passkontrolle und vor dem Security-Scan gab es jedes Mal lange Warteschlangen. Insgesamt hat es etwa 90 Minuten gedauert, bis wir aufs Schiff kamen. Unsere Kabine stand schon bereit und das Gepäck kam einige Zeit später auch dort an.

Wir haben die Schränke eingeräumt und uns erst einmal hingelegt. Zum Abendessen und zum Bloggen sind wir nochmal kurz aufgestanden. Wir sind an einem Sechsertisch platziert, waren dort aber die einzigen Gäste heute Abend.

Auf den ersten Blick fallen einige Unterschiede zur Queen Victoria auf, aber darüber werden wir später schreiben. Erstmal sind wir gut angekommen!

Anmerkungen von Dörte:

Haben die australische Olivia Jones gesehen. Mehr kann ich nicht schreiben, mir fallen die Augen zu. Gute Nacht!
Australische Olivia Jones?

Karte:

Donnerstag, 27. Februar 2025

Singapur Airport

Das war heute ganz schön schwierig, meine beiden Serien aufrechtzuerhalten: Seit 135 Tagen habe ich täglich mindestens einen Cache gefunden und seit 26 Tagen habe ich immer mindestens 10000 Schritte auf der Smartwatch gehabt. Der Tag bestand nämlich heute praktisch nur aus den zwei Stunden Aufenthalt am Changi Airport in Singapur.

Der Airport ist sehr gut ausgestattet und bietet viele Dinge, die man erkunden kann. Für den täglichen Cache wollte ich in den Sunflower Garden. Das ist ein Sonnenblumengarten, der im Transitbereich liegt und dort gibt es tatsächlich einen virtuellen Cache. Leider liegt dieser Garten am Terminal 2 und unser Flug hatte sein Gate am Terminal 1. Also bin ich sofort mit vollem Tempo zum Skytrain gegangen und habe mal schnell das Terminal gewechselt: Geht eigentlich: 3 Minuten Wartezeit und 4 Minuten Fahrzeit. Bei der Vorgabe, in 45 Minuten zurück zu sein durchaus machbar. 25 Minuten bin ich durch das Terminal 2 geirrt und habe diesen Garten nicht gefunden!

Auch schön, war aber nicht der richtige Garten!

Also habe ich aufgegeben und bin zurück zum Skytrain. Direkt beim Einsteigen höre ich noch, wie eine Mutter zu ihren Kindern auf Deutsch sagt: "Als erstes gehen wir mal ganz nach oben zum Sonnenblumengarten!" Ich bin nicht umgekehrt und mitgegangen, weil ich den Flieger nicht verpassen wollte.

Um 18 Uhr kam ich gerade noch innerhalb der versprochenen dreiviertel Stunde wieder bei Dörte am Gate an. Der Flug sollte um 19:40 Uhr gehen und direkt am Gate gibt es in Singapur eine weitere Sicherheitskontrolle. Davor stand schon eine große Schlange, aber der Zugang war noch nicht geöffnet. Das gab mir immerhin noch die theoretische Chance meine 10000 Schritte vollzubekommen. Der Ausflug zum anderen Terminal brachte nur 2500 Schritte - beim Warten, Fahren und Suchen passiert halt nicht viel. Ich fing also an, in kurzen schnellen Schritten den Terminalflur längszugehen. Eine große Runde brachte etwa 2000 Schritte, aber nach 2 Runden ließ mich Dörte nicht mehr weiterlaufen. Dann durfte es nur noch die kleine Runde in Sichtweite sein (400 Schritte je Runde). Schließlich stellte sie sich schon in die Warteschlange und ich habe nur noch eine 100-Schrittrunde in Rufweite gemacht. Dann entdeckte sie die Fast Lane für Premium Economy und meine Lauferlaubnis war vorbei. Nach der Security mussten wir unmittelbar ins Flugzeug steigen. Als ich dann an meinem Platz saß, hatte ich immerhin 9625 Schritte auf der Uhr. Und war ziemlich aus der Puste. Die fehlenden Schritte konnte ich auf dem Gang zum Klo nachholen!

Unser riesiges Flugzeug - wir waren im Oberdeck

Und was ist nun mit der Cacheserie? Für solche Fälle und für Seetage habe ich vorgesorgt und zwar mit ein paar Labcaches. Da habe ich die Orte bereits vorher besucht und die Möglichkeit zur Beantwortung der Frage freigeschaltet. Gewertet wird dieser Cachepunkt aber erst an dem Tag, an dem ich die Antwort gegeben habe. Ich habe also heute für die Statistik einen Cachepunkt in Börnsen bei Hamburg gemacht! 

Wir fliegen übrigens Premium Economy, um mehr Platz zu haben. Ja, es ist mehr Platz - aber schlafen konnte ich nicht wirklich. Ich finde es schade ums Geld und ich glaube sogar, dass ich in einer Kutschbockhaltung besser hätte schlafen können. Die war hier nicht wirklich möglich, da wäre ich mit Economy sogar besser dran gewesen. Nächstes Mal machen wir es vielleicht konsequent: Ich in der Economy und Dörte in der Business Class!

Anmerkungen von Dörte:

Nur um das klarzustellen: wir kamen in den Raum für Premium Economy und ALLE saßen schon gemütlich! Dass es dann noch nicht weiterging, weil ein Passagier nicht aufkreuzte und sein Gepäck wieder rausgeholt werden musste, war Pech. 

Übrigens habe ich das Kinderprogramm angesehen und die Minions sind ja echt lustig. Kannte ich bisher gar nicht. 

Technische Anmerkungen:

Das Einsteigen war so hektisch, dass ich das Loggen des Cachepunktes nicht mehr im WLAN des Flughafens machen konnte. Dafür musste ich teures Datenroaming anschalten - wahrscheinlich hat das 20 Euro gekostet!

Mittwoch, 26. Februar 2025

Ploughman's Lunch

Wir sind jetzt gerade am Heathrow Airport, Terminal 3. Hier habe ich mir gerade meinen Standard-Lunch in Heathrow geholt, den Meal Deal von Boots für 4,99 Pfund bestehend aus einem Sandwich Ploughman's Lunch, einer Tüte Chips mit Salz und Essig und einer Flasche Cola Zero.

Meal Deal. Ploughman's Lunch, Chips, Cola Zero

Britischer geht es eigentlich kaum, oder? Auf jeden Fall ist es deutlich preiswerter als die Cola Zero am Terminal in Hamburg - die kostet alleine schon über 4 Euro! Aber im Ernst, ich mag den Ploughman's Lunch besonders gerne: Es ist ein Sandwich belegt mit Cheddar Cheese, Tomatenscheiben, Ruccola und einer Menge Mango Chutney. Die Kombination macht's, müsst Ihr mal probieren. In Deutschland habe ich das aber bisher erst einmal gefunden, bei Pret a Manger am Frankfurter Hauptbahnhof. Und selbst hier in Heathrow muss man im Sandwichregal schon etwas suchen, bis man die Leckerei gefunden hat.

Unser erster Reisetag ist bisher absolut super gelaufen: Zunächst fuhren wir zu Elke und Björn zum Frühstücken. Auf dem Weg dahin habe ich noch schnell meinen täglichen Cache erledigt. Das Frühstück war superlecker und hätte eigentlich das Titelbild verdient gehabt - ich habe nur vergessen, es zu fotografieren.:Verschiedenste süße und deftige Brötchen, Orangensaft, Obstsalat, Avocado, Salate, Käse, Roastbeef und Bratenscheiben - alles was das Herz begehrte.

Kurz nach 12 Uhr wurde Dörte unruhig (ihr wisst ja: 3 Stunden vorher am Flughafen sein!) und Elke hat uns zum Flughafen gefahren. Sie wird für die nächsten 2 Monate unser Auto übernehmen.

Natürlich waren wir zu früh am Flughafen und mussten etwa eine Stunde warten. Der Schalter öffnete erst 2 Stunden vor Abflug und Self Service Bag Drop funktionierte nicht, weil die Airline Ausweis und Einreisegenehmigung für Australien kontrollieren musste.

Anmerkungen von Dörte:

Nix Besonderes passiert.

Dienstag, 25. Februar 2025

Morgen geht es los!

Die Koffer sind gepackt, es kann endlich losgehen. 

Zwei kleine und zwei große Koffer

Unser Flieger geht morgen um 15:15 Uhr zunächst nach London und von dort um 20:10 Uhr Ortszeit nach Sydney. Ja, das wird als Direktflug verkauft, aber es gibt einen technischen Zwischenstop in Singapur von etwa 2 Stunden. So wie ich es verstanden habe, müssen/können/dürfen wir da aussteigen. Ich bin schon gespannt, ob das stimmt und ob wir genug Zeit haben, den virtuellen Cache am anderen Terminal zu besuchen. Man bleibt da im Transitbereich, muss aber den Skytrain benutzen.

In Sydney kommen wir dann Freitag früh um 6:30 Uhr an. Wir haben schon einen Platz bei einer Gepäckaufbewahrung gebucht, denn für das Einchecken auf dem Schiff haben wir ein Zeitfenster von 13:45 Uhr bis 16:30 Uhr.

Anmerkungen von Dörte:

Da nicht nur das Haus in der Zwischenzeit bewohnt sein, sondern auch das Auto extern bewegt werden wird, ist Jan überall noch mal mit dem Staubsauger durchgegangen! Verdient er dafür Lob? Feministisch betrachtet sicherlich nicht, aber ich will mal nicht so sein   -   Gut gemacht, Jan!

Technische Anmerkungen:

In Sydney ist es zurzeit zehn Stunden später als in Deutschland.

Freitag, 21. Februar 2025

Neue Visitenkarten

Für unsere Reisen haben wir uns ja meist spezielle Visitenkarten drucken lassen, die häufig auf einer Landkarte den Reiseplan dargestellt haben. Das war praktisch, wenn man z. B. an der Grenze zwischen Russland und der Mongolei erklären sollte, wieso man Medikamente für 6 Monate dabei hat. Da guckt der Grenzer dann drauf, nickt und winkt uns mit dem Gepäck durch. Beim Bestellen der Karten überlegt man immer, wieviel Stück es denn sein sollen. Und weil 2000 Stück nur das 1,5-fache von 500 Stück kosten, haben wir immer 2000 bestellt. Das war immer zu viel! Wir haben inzwischen ganze Schubladen voll mit unbenutzten Visitenkarten.

Bei der letzten Reise haben wir das Feature des dargestellten Reiseplans auch kaum gebraucht: Alle auf dem Schiff hatten ja denselben Plan! Zu dem großen individuellen Teil sind wir ja nicht so richtig gekommen. Diesmal es ist noch klarer, dass wir auf den Reiseplan auf der Karte verzichten können, denn außer der Anreise und der Weiterfahrt von Southampton nach Hamburg sind höchstens die Landausflüge individuell. Dörte wollte aber zumindest "neutrale" Visitenkarten haben, z. B. um Follower auf Instagram zu gewinnen. Ich habe also eine solche Visitenkarte entworfen, auf der im Prinzip nur unsere E-Mail-Adressen und ein QR-Code für eine Landing Page stehen. Und wir haben diesmal nur 500 Stück bestellt!

Links die historischen, rechts die neue Visitenkarte

Jetzt hieß es also, schnell noch diese Landing Page fertig zu bekommen. Ich habe lange gesucht, bis ich eine kostenfreie Methode gefunden habe, wie ich meine Blogbeiträge und Dörtes Instagram-Fotos zusammenführen kann. Herausgekommen ist ein Kompromiss: Ich verwende einen Free Account von Juicer Social, der drei gravierende Nachteile hat:

  • Instagram Stories werden nicht unterstützt (also folgt Dörte auf Instagram!)
  • Die Beiträge werden nur alle 24 Stunden aktualisiert
  • Es werden nur 2000 Zugriffe im Monat unterstützt
Mal sehen, wie sich das entwickelt. Wenn es nicht passt, kann ich den Juicer-Teil ja einfach wieder abschalten.

Dörtes Koffer sind praktisch schon gepackt. Zwei Tage lang wurden Wäschekörbe gefüllt und auf dem Sofa entladen, um dann zum Schluss noch einmal auszusortieren, was man wirklich nicht braucht. Es passt jedenfalls alles in die vorgesehenen zwei Koffer.

Außerdem habe ich jetzt das Tracking für unser Schiff eingeschaltet. In der Webversion des Blogs findet man den Link dazu rechts unter "Seiten", bei der mobilen Ansicht kann man oben die Seite auswählen. Dort steht immer noch meistens "(Verschieben nach ...)", wo es doch eigentlich "(Gehe zu Seite ...") heißen sollte. Mit diesem Fehler kämpfen schon viele Blogger, eine gute Lösung habe ich noch nicht gefunden.

Anmerkungen von Dörte:

Gute Tradition ist, dass unser Haus in der Zwischenzeit von Leuten bewohnt wird, die ihr eigenes Haus renovieren und nicht auf einer Baustelle übernachten möchten. Win-Win-Situation: die Bauherren haben ein heiles Dach über dem Kopf und unser Haus ist bewohnt.  Unsere Nachbarn sind schon begeistert, dass diesmal ein Baby mit hier einzieht! Das tut der vergreisenden Reihenhausreihe gut!

Übrigens ist von den zwei Koffern nur für mich einer ein kleiner Handgepäckkoffer mit hauptsächlich Spielen und Technik und so...


Freitag, 7. Februar 2025

Check In!

Es sind jetzt nur noch 3 Wochen bis zur Einschiffung in Sydney und heute durfte ich schon mal den Check In machen. Wir haben jetzt also eine Kanbinennummer und eine Einschiffungszeit. Da wir früh um 6:30 Uhr am Flughafen in Sydney ankommen, habe ich in der Nähe des Kreuzfahrtterminals sogar schon eine Gepäckaufbewahrung gebucht.


Unsere Vorbereitungen wie Impfungen, Vorsorgeuntersuchungen, Reisedokumente und so weiter sind fast alle abgeschlossen und auch zwei sehr schöne private Feiern (ein Familientreffen im Januar und mein Geburtstag im Februar) liegen hinter uns. Wir haben jetzt also den Kopf frei für Packlisten und weitere unmittelbare Vorbereitungen.

Wir haben inzwischen für alle Landtage in Afrika Touren gebucht. Dörte ist der Kontinent etwas unheimlich und die Vorstellung, am Ende einer Tour das Kreuzfahrtschiff zu verpassen, ist für sie ganz gruselig. Und auch ich finde es schwierig, die Sicherheitslage dort angemessen einzuschätzen, d. h. das richtige Maß an Vorsicht zu finden. In Australien und Südostasien waren wir ja schon einmal, da trauen wir uns auch gerne auf eigene Faust an Land. Geocaches müssen wir in jedem Land allerdings natürlich auf jeden Fall finden.

Auf folgende Landausaflüge können wir uns jetzt schon freuen:

  • Durban: Halbtagessafari
  • Kapstadt, Tag 1: Ausflug zum Tafelberg
  • Kapstadt, Tag 2: Ausflug nach Robben Island
  • Walfischbucht: Ausflug zum Sandwich Harbour (World Heritage Site)
  • Dakar: Ausflug zur Île de Gorée
Drei von den Ausflügen sind direkt bei der Reederei gebucht, da würde das Schiff warten. Und bei den anderen beiden (Durban und Kapstadt Tag 2) haben wir sehr viel Puffer eingeplant. Dort waren wir zu spät dran für eine  direkte Buchung bei Cunard.

Die Liste der offenen Aktivitäten wird kleiner:
  • Nachsendeantrag bei der Post stellen
  • Packlisten schreiben
  • Probepacken
  • Check-In zum Flug 24 Stunden vor Abflug

Unser Haus wird möglicherweise in unserer Abwesenheit wieder bewohnt: Freunde sind dabei, vor dem Einzug das neue Haus zu renovieren und müssen das alte Heim zu Ende Februar verlassen. Das könnte knapp werden und wir haben unser Haus wieder als Ausweichquartier angeboten.

Anmerkungen von Dörte:

Jan hat den Boardingpass sehr geschickt hier eingefügt. Er kam plötzlich mit dem Ansinnen, mich dafür zu fotogrfieren. Ungeschminkt, ohne den Einsatz des Dyson-Föhns! Aber es konnte natürlich nicht warten... 

Technische Anmerkungen:

Das automatische Tracking unseres Kreuzfahrtschiffes habe ich schon vorbereitet und ich werde es eine Woche vor Abfahrt aktivieren.