Samstag, 22. März 2025

Phú Mỹ - Ausflug nach Vũng Tàu

Wir sind heute mit unseren Tischnachbarn Monica und Salvo zusammen unterwegs gewesen und unser Ziel war die Hafenstadt Vũng Tàu. Das ist eine Hafenstadt mit knapp 500000 Einwohnern und bekannt durch seine große Jesus-Statue.

Jesus-Statue in Vũng Tàu

Fast wäre die Fahrt am Anfang schiefgegangen, denn unser Shuttlebus hat nicht wie versprochen am Hafentor angehalten, um uns rauszulassen. Auf unseren lautstarken Protest hin hielt der Bus am Straßenrand, aber der Fahrer machte die Tür nicht auf. Er musste erst bei seinem Chef per Telefon nachfragen, ob er uns rauslassen dürfte. Der sagte dann zum Glück ja.

Mit etwas Verspätung trafen wir dann unseren Fahrer und los ging die Fahrt. Zunächst ging es zu einem Geldautomaten, der uns zu Đồng-Millionären machte und danach nach Vũng Tàu. Je näher wir der Stadt kamen, umso besser sah die Landschaft aus. Am Anfang war es eine eher holperige Straße mit Garagen und Holzständen am Straßenrand und am Ende eine breite Straße mit gepflegten Häusern und Blumentöpfen auf beiden Seiten.

Erstes Ziel war der Leuchtturm, um einen Überblick über die Stadt zu gewinnen. Die Aussicht von da oben war hervorragend: Von dort waren mehrere Strände zu sehen, die wir aber später nicht mehr besuchten. Außerdem war schon zu erkennen, dass die Jesus-Statue oben auf einem Hügel liegt.

Dörte auf der Aussichtsplattform
beim Leuchtturm. Rechts auf dem Hügel
ist die Statue zu sehen.

Leuchtturm von Vũng Tàu

Unser Ausflugsteam

Als Zweites fuhren wir dann zur Jesus-Statue. Der Parkplatz dafür liegt unten am Wasser, an der Spitze der Halbinsel. Es stellte sich dann heraus, dass es etwa 1000 Treppenstufen waren, bis man ganz oben war.

Etwa bei Stufe 700 ...

Endlich oben!

Phantastische Aussicht

Ganz oben bedeutet dabei: Auf den Schultern der Statue. Um dahin zu kommen, muss man beim Betreten der Statue die Schuhe ausziehen und auch die Rucksäcke unten lassen. Die Wendeltreppe ist sehr eng, bei Gegenverkehr muss man sich aneinander vorbeiquetschen. Auf jeder Jesus-Schulter ist Platz für etwa 3 Leute, wobei der Dritte (in diesem Fall ich) noch auf der letzten Treppenstufe steht.

Auf der Jesus-Schulter

Der Besuch der Jesus-Statue hat wegen des langen Auf- und Abstiegs knapp 2 Stunden gedauert. Er brachte uns neben dem Magneten am Souvenirstand mit dem Virtual Cache bei der Statue auch den ersten Geocaching-Punkt des Tages. Unten am Parkplatz sollte ein zweiter Geocache liegen, diesmal mit richtiger Dose. Wir wollten schon aufgeben, als Monica auf einmal fragte "ist es das?" Und ja, es war eine mit Klebeband getarnte Pillendose, das musste es sein. Da kein Logbuch darin war, habe ich ein neues hineingelegt.

Anschließend haben wir uns zu einem Restaurant am Meer chauffieren lassen. Da hatte man schon das Gefühl, abseits des normalen Touristenstroms zu sein. Die Karte war übersichtlich: Suppe mit Shrimps, Suppe mit Tintenfisch, Suppe mit Shrimps und Tintenfisch. Cola gab es zwar, aber keine Cola Zero. Es war ein toller Platz, direkt am Wasser mit einer frischen kühlenden Brise.

Restaurant am Meer

Auf dem Rückweg haben wir an einem Mega-Markt gehalten und uns mit Erdnüssen, Kräckern und Cola Zero eingedeckt. Trotzdem hatten wir am Ende 385000 Đồng (etwa 14 Euro) übrig, die wir einfach nicht mehr ausgeben konnten.

Anmerkungen von Dörte: 

Endlich mal eine üppige Kollekte für den Gottesdienst morgen an Bord...

Das Museum am Leuchtturm konnten wir nicht besuchen, weil ein total niedlicher Hund davor schlief. Es wäre Sünde gewesen, diesen aufzuwecken. 

Schlafende Hunde soll man nicht wecken!

Karten:



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