Dienstag, 25. März 2025

Singapur, 2. Tag

Für heute hatten wir uns die Insel Sentosa vorgenommen. Dafür hatten wir vor sechs Jahren keine Zeit und auf der Insel sollte es jede Menge Attraktionen geben. Nicht dass wir unbedingt in einen Universal Studio Park wollten, aber es gibt dort z. B. auch Strände und den südlichsten Punkt von Kontinental-Asien. Naja, ein bisschen geschummelt ist das schon, weil Singapur natürlich schon eine Insel ist. Man muss also die Brücken mitzählen. Aber auch dann ist es nicht der südlichste Punkt auf Sentosa, wo der Aussichtsturm steht. Aber egal, ich liebe Aussichtstürme und Superlative!

Südlichster Punkt Kontinentalasiens

Hurra, ein Aussichtsturm!

Dieser Aussichtsturm war auf einer kleinen vorgelagerten Insel, die über eine Hängebrücke erreichbar war. Ich hatte mir extra die Badehose untergezogen, weil ich am Strand schwimmen wollte. Dörte war skeptisch wegen Quallen und Haien, aber es war eine ziemlich geschützte Bucht. Der Kompromiss war, dass ich von der vorgelagerten Insel zum Strand und wieder zurück schwimmen durfte, insgesamt etwa 40 Meter. Das war herrlich, aber ein bisschen zu kurz. Dörte hat nur mal ihre Füße nass gemacht, das Umziehen war ihr zu umständlich.

Dörte am Strand

Danach haben wir einen Adventure Lab Cache gemacht, der uns einige Attraktionen von Sentosa gezeigt hat. Die erste war KidZania Singapur - da durften wir ohne die Begleitung von Kindern nicht hinein. Wieso man eine Maschine von Malaysian Airlines so dargestellt hat, als ob sie in das Gebäude geflogen ist, hat sich mir nicht erschlossen.

Flugzeug in KidZania

Beeindruckend fanden wir die Riesenschaukel. Dörte hatte sich sogar bereits entschlossen, es auch mal zu versuchen. Sie war aber falsch angezogen und hätte sich erst eine Hose kaufen müssen.

Riesenschaukel

Der Adventure Lab Cache führte uns am Ende zu einem Skywalk, der zum Fort Siloso führt. Die Aussicht von diesem Skywalk auf Sentosa war grandios, ebenso auf die Hochhäuser auf der westlichen Seite Singapurs. Unsere Aussichtsplattform von gestern konnten wir von dort allerdings nicht sehen.

Siloso Beach mit Seilbahnstation
und Bungee-Turm im Hintergrund

Das Fort Siloso haben wir nicht mehr besichtigt, es soll dort ausgedehnte Tunnelsysteme geben. Stattdessen haben wir uns entschlossen, mit der Seilbahn zur Hauptinsel zurückzufahren. Wir waren überrascht, dass es ein ganzes Netzwerk von Seilbahnen gibt und wir einmal umsteigen mussten. Die Seilbahn wird extrem hoch über den Kanal zwischen den Inseln Sentosa und Singapur geführt, was wiederum fantastische Ausblicke ermöglichte.

Ein Kreuzfahrtschiff im anderen Hafen: Star Voyager

Seilbahnstation im sechsten Stock eines Hochhauses

Spontan haben wir uns entschlossen, mit der Seilbahn noch weiter zu fahren und nicht bei der Haltestelle Harbourfront auszusteigen. Dann kommt man zum Mount Faber, allerdings gibt es dort außer Seilbahnstation, Restaurants und schönen Ausblicken rein gar nichts.

Ausblick vom Mount Faber

Wir mussten daher zu Fuß absteigen auf dem Marang-Trail. Der war schön angelegt, führte durch den Regenwald und hatte natürlich viele Treppenstufen bergab. Dörte Knie waren davon nicht begeistert …

Marang-Trail durch den Regenwald

Zurück ging es dann problemlos mit der U-Bahn und Dörte war froh, sich ausruhen zu können. Ich versuchte mich noch beim Pubquiz, diesmal mit Louise und Michael, die gerade zugestiegen waren. 14 richtige Antworten bei 20 Fragen, das ist neuer Rekord für mich.

Anmerkungen von Dörte:

Die Metro, die hier MRT heißt (um Jans Korrektur zuvorzukommen), hat hier deutlich niedriger hängende Haltegriffe. Für mich gut, weil ich die endlich mal vernünftig nutzen kann. Für Jan nicht so, weil er sich daran häufig den Kopf stößt. 

In der Metro habe ich immer einen „Agathe Bauer Moment“ - ihr wisst schon: wenn man „I got the power“ als „Agathe Bauer“ missversteht. In der chinesischen Version der Durchsage höre ich immer „happy happy platform“. Keine Ahnung, was es tatsächlich bedeutet.

Karte:

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