Dienstag, 4. März 2025

Airlie Beach

Heute haben wir etwa 5 Kilometer vor der Küste geankert und sind mit Tenderbooten nach Airlie Beach gebracht worden. Das ist ein kleines Städtchen mit ein paar Stränden und einem Fährhafen für die Whitsunday-Inseln. Die heißen so, weil Captain Cook dachte es sei Pfingstsonntag, als er die Inseln entdeckte. In Wirklichkeit aber war es Montag, doch der Name ist geblieben.

Im Hintergrund sieht man die Queen Anne

In dem Vortrag von gestern wurde erzählt, dass diese Inseln vor 40000 Jahren noch Hügelspitzen waren und dass der Meeresanstieg sich innerhalb von etwa zwei Generationen ereignet hat. Angeblich sind Geschichten darüber in der mündlichen Überlieferung der Einheimischen bis heute erhalten geblieben.

Im Vordergrund Mangroven, im Hintergrund Inseln

Wir mussten nach dem Frühstück über eine Stunde warten, bis wir einen Platz auf einem der Tenderboote bekamen. Erst gegen 12 Uhr waren wir an Land und spazierten durch die heiße Sonne bei ungefähr 37 Grad. Anstrengend! Am ersten Strand, den wir sahen, gab es große Warnschilder vor gefährlichen Quallen. Wenn man gebissen wird, soll man gleich Essig darauf tun. Den hatten wir natürlich nicht dabei - aber neben dem Schild stand gleich eine Flasche Essig bereit.

Essig steht zur Behandlung
von Quallenbissen bereit

Man kann aber auch sicher Baden und Schwimmen gehen - es gibt eine künstliche Lagune als kostenlose Badeanstalt. Die war auch ganz ordentlich besucht und vermutlich eher von einheimischen Urlaubern als von Kreuzfahrttouristen. Wir hatten kein Schwimmzeug dabei und haben stattdessen Caches gesucht.

Künstliche Lagune

Den ersten Cache fanden wir bei einer Statue für einen Dugong - auch Gabelschwanzseekuh genannt. Die sind streng geschützt und leben hier, aber wir haben keinen lebenden gesehen.

Statue eines Dugongs

Der zweite Cache war ein Wherigo-Cache, d. h. wir wurden mit dem Smartphone zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten des Ortes geleitet. Meist waren es schöne Aussichtspunkte und bei den 7 Stationen sind einige Kilometer zusammengekommen. Dörte hat nach 3 Stationen aufgehört und sich im Schatten auf eine Bank gesetzt, aber sie ließ mich weitermachen.

Strand mit Hainetzen, helfen wohl auch gegen große Quallen

Gegen 15:30 Uhr waren wir wieder zurück an Bord und waren ziemlich erschöpft. Es war ein gelungener Ausflug!

Hier noch ein Bild für Cousin Jens, unseren Biologen

Anmerkungen von Dörte:

Heute musste ich meinen Dyson-Föhn kurz mal verstecken. So konnte ich dann mit ausreichend Empörung mich beschweren, dass die Steckdose am Spiegel kaputt sei. Mit viel Entschuldigung wurde das gleich repariert. Mal sehen, wann die Sicherung das nächtste Mal rausfliegt... Aber ohne meinen Dyson gehe ich nicht raus! (Das erinnert mich natürlich an die Tochter der Nachbarin, die vor Jahren auf das Ansinnen, den Müll rauszubringen, antwortete: Nein; ich bin doch schon abgeschminkt!!)

Technische Anmerkungen:

Wir haben des ersten Magneten gekauft, also musste eine Seite für Magneten eingerichtet werden!

Karte:

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.