Gestern Abend bin ich alleine zur Show gegangen, weil Dörte lieber lesen wollte. Präsentiert wurde Mikey Votano, der Hits aus den 40ern bis 60ern in eigenen Arrangements präsentierte. Durchaus interessant, aber ich hätte lieber die Originalversionen gehört.
Heute begannen wir mit einem Cache direkt am Kreuzfahrt-Terminal und besuchten danach die 300 Meter entfernt liegenden Öl-Tunnel aus dem zweiten Weltkrieg. Sie sind entstanden, nachdem die Japaner am 19. Februar viele der oberirdischen Öl-Tanks zerstört hatten. Es ist schon ein wenig gruselig in diesen mit Stahl ausgekleideten hufeisenförmigen Tunneln. Den Stahlboden hat man entfernt, damit man für die Besucher einen besseren Untergrund zum Laufen hat.
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| Unterirdischer Öltank als Ausstellungsraum |
Es gab immer große Probleme mit Wasser, das sich zwischen dem Beton und dem Stahltank ansammelte. Dafür gab es zwei Rinnen im Betonfußboden, über die das Wasser abgeführt werden sollte. Während des Krieges kamen die Öltanks gar nicht zum Einsatz, ein paar Jahre später wurden sie zum Speichern von Kerosin für die Luftwaffe benutzt. Schon damals musste man 1700 undichte Stellen im Tank flicken - heute sind auf den bloßen Blick viele große Rostlöcher im Stahl zu erkennen.
| Der Eingang zu den Tunneln war sehr schmal |
Nach den Tunneln sind wir zu der Kirche gegangen, die 1974 vom Sturm Tracy zerstört wurde. Nur noch das Portal blieb erhalten, dahinter hat man dann eine neue hübsche und moderne Kirche gebaut.
| Christ Church Cathedral |
Jetzt war es nur noch ein Katzensprung bis zur Fußgängerzone in der Innenstadt. Dort mussten wir erstaunlich lange suchen, bis wir einen passenden Magneten gefunden hatten. Der fehlte uns nämlich noch. Zusätzlich wurden noch eine Postkarte und Nachschub an Cola Zero eingekauft.
| Eine Sammlung bunter Känguruh-Figuren im Schaufenster hat uns gut gefallen |
Danach sind wir Schwimmen gegangen in der Darwin Waterfront Wave Lagoon. Richtig erfrischend war das Wasser wegen der hohen Temperaturen nicht, aber die Wellen haben viel Spaß gemacht. Insbesondere Dörte, nachdem sie es geschafft hatte, in einem der Schwimmreifen obenauf zu sitzen.
| Das Wasser war fast so warm wie in einer Dusche |
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| Dörte mit dem Schwimmreifen |
Wir waren jetzt zwei Tage in Darwin und es hat uns viel besser gefallen, als wir vorher erwartet hatten. Zum Abschluss noch zwei Fotos für unseren Biologen, Cousin Jens:
Anmerkungen von Dörte:
Die Öltunnel habe ich deutlich vor Jan verlassen. Ich saß dann Wasser trinkend davor und unterhielt mich mit einer Frau, deren Mann auch jede einzelne Informationstafel lesen muss. Wir hatten eine Menge gemeinsamer Zeit.
Nochmal zu Kanadiern: einige Kabinentüren sind mit einer Flagge versehen! (der kanadischen natürlich) Das ist etwas, was Deutschen doch völlig fremd ist.
Und jetzt muss ich mich erst einmal eincremen, denn als ich es erst einmal auf den Schwimmreifen geschafft hatte, wollte ich auch die volle Wellenphase durchfloaten.
Karte:




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