Montag, 10. März 2025

Darwin, 1. Tag

Zuerst zu den Tenören gestern Abend: Sie waren sehr gut, am Ende gab es stehenden Applaus. Sie sangen aber nicht nur auf Italienisch, sondern auch auf Englisch, also musste ich mich doch ein wenig auf den Text konzentrieren. Es waren aber bekannte Titel, wie z. B. "Bridge over Troubled Water", da kannte ich meistens den Text.

Am Hafen wurde heute früh ein Shuttlebus zur Verfügung gestellt, der uns in die Innenstadt fuhr und uns dadurch 20 Minuten Spaziergang durch sengende Hitze (34 Grad) ersparte. Als Erstes führte uns ein Labcache in das Parlamentsgebäude der Northern Territories. Erst seit 1974 gibt es ein gewähltes Parlament mit 27 Sitzen.

Parlament ...

... mit nur 27 Sitzen

Man lernte dort etwas über die Geschichte der Northern Territories, aber das Beste war, dass es kühl war und man innerhalb des Gebäudes schon mal 5 Cachepunkte sammeln konnte. Gefallen hat uns auch die Galerie der bisherigen Prime Minister: Jeder durfte sich einen Künstler aussuchen, der ihn portraitierte. Daher sind die Bilder einerseits sehr unterschiedlich, aber doch irgendwie zusammenpassend.

Weiter ging es zu einem ersten traditionellen Cache in Darwin. Zwei weitere Labcaches zeigten uns viele beeindruckende Graffittis/Wandbemalungen. Offensichtlich gibt es jährlich ein Street Art Festival - das hat uns gut gefallen.




Nach einem Einkauf bei Coles - Cola Zero natürlich - entschlossen wir uns, mit dem Bus zum botanischen Garten zu fahren. Das Fahren mit dem Bus ist zurzeit in Darwin umsonst: Die Installation eines neuen kontaktlosen Bezahlsystems hat sich als so teuer erwiesen, dass man stattdessen erst einmal lieber gar keine Fahrpreise erhebt.

Dörte hat statt Cola Zero
lieber ein Kleid gekauft

Im Bus lernten wir eine achtköpfige Gruppe von Japanern kennen. Sie waren alle 77 Jahre alt und seit ihrer Zeit an der High School vor 62 Jahren befreundet. Wir sind zusammen in das Café im botanischen Garten gegangen und haben uns ein bisschen unterhalten: Mein Sitznachbar war - wie ich - ein Fan von Werder Bremen, weil dort einmal Yasuhiku Okudera gespielt hat. Ein weiteres Mitglied der Gruppe hatte mit Yasuhiku Okudera sogar als Kollege zusammengearbeitet.

In netter Gesellschaft

Auf dem Heimweg haben wir den Bus verpasst und sind länger durch die Hitze gelaufen als nötig. Ich habe auf dem Rückweg auf den Shuttlebus verzichtet und habe bei dem Spaziergang zum Hafen noch einen ordentlichen Regenschauer abbekommen. Leider sehr warmer Regen, das hat gar nicht abgekühlt.

Queen Anne im Hafen von Darwin

Anmerkungen von Dörte:

Männer haben es einfach in der Kommunikation - sie werfen sich gegenseitig Namen von Fußballspielern an den Kopf und schon sind sie die besten Freunde...

Gestern habe ich übrigens noch mit einem kanadischen Paar gesprochen. Die zumindest versammeln sich jetzt hinter dem Premierminister (oder seiner Partei) und sind jetzt Anhänger von "Kauft keine US-amerikanischen Produkte!" Da war echte Empörung rauszuhören. Und das auf einem Kreuzfahrtschiff, wo die Diskussionen politischer Art doch sehr gebremst und vorsichtig verlaufen. 

Technische Anmerkungen:

Seit heute sind wir Deutschland nur noch 8,5 Stunden voraus.

Karte:

2 Kommentare:

  1. Hallo Ihr lieben, oft lese ich euere Beitraege mit Verspätung. Hatte noch niemand Dörtes Kleid bewundert? ich finde es gut, nette Farben und passt dir gut, Dörte. Liebe Grüße aus Norddeutschland, wo es immer nach Frühling aussieht! Brigitte

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  2. immer mehr nach Frühling aussieht

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