Gestern Abend spielte der Klarinettist Kenny Martyn. Das war Jazz vom Feinsten, am liebsten spielte er wohl Stücke von Benny Goodman.
Der erste von vier Vorträgen heute war die Hafen-Vorstellung für Teneriffa. Für mich war nicht viel Neues dabei, ich überlege noch, was wir dort tun wollen. Es sind ja noch ein paar Tage bis dahin, unser nächster Hafen ist Dakar im Senegal am Ostersonntag.
Im zweiten Vortrag rückte Trendforscher Per Ostberg das Hollywood-Bild über künstliche Intelligenz gerade. Sie sei gar nicht so böse wie in Terminator und sie sei schon weit verbreitet, z. B. in Übersetzungsprogrammen. In 25 Jahren würde es einen riesigen Markt für zweifüßige Roboter geben, sie würden das Auto als Statussymbol ablösen. Er ging aber auch auf die großen Gefahren ein und warnte vor allem vor Deep Fakes. Er verglich die Fortschritte bei der künstlichen Intelligenz mit den Anfängen des Internets. Heute sei es selbstverständlich, jederzeit online zu gehen. Genauso selbstverständlich wird es sein, einen Agenten mit künstlicher Intelligenz mit der Planung der Urlaubsreise zu beauftragen oder seinen alten Vater von einem zweifüßigen Roboter sicher über die Straße geleiten zu lassen. Die dann natürlich voll ist von selbstfahrenden Autos! Ein sehr interessanter Vortrag, aber ob ich mich darauf freuen soll?
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| 20 Milliarden Roboter in 2050? |
Robert Jobson berichtete im dritten Vortrag über Edward VIII. und seine Abdankung. Er reicherte seinen Vortrag an mit Aufzeichnungen der Reden, die damals über das Radio als einzigem echten Massenmedium verbreitet wurden.
Dr. Chris Martin erzählte im letzten Vortrag weniger über DNA, aber über spektakuläre Rechtsfälle, die mit Medizin zu tun hatten. Dazu gehörte z. B. der James-Case, bei dem die Eltern eines englischen Rugby-Spielers, der nach einem Trainingsunfall vollständig gelähmt war, ihren Sohn zum Sterben in die Schweiz begleitet hatten. Dies war das erste Mal, dass eine Anklage wegen Euthanasie nicht erhoben wurde, weil es kein öffentliches Interesse daran gab. Andere Fälle befassten sich mit Leihmutterschaft oder vertauschten Babys.
Am Nachmittag konnte ich endlich mal wieder eine Go-Partie mit sieben Vorgabesteinen gegen Dörte gewinnen - mit dem knappsten möglichen Ergebnis von einem Punkt. Dafür habe ich beim Kartenspiel danach schon wieder kein Glück gehabt.
Anmerkungen von Dörte:
Ich dagegen habe mich heute zu den Handarbeitsdamen, den Basteldamen gesetzt. Das war schon eine, sagen wir interessante Erfahrung. Heute habe ich nur zwei Stoffe mit kleinen Rückstichen aufeinandergeheftet, wobei ich für meine sorgfältige Arbeit hohes Lob bekam. Ich bin ja der Meinung, dass die volle Stunde Arbeit mit einer Nähmaschine in weniger als fünf Minuten erledigt worden wäre, aber immerhin. Morgen geht es weiter.
| es darf gerätselt werden |
Interessanter war die Zusammensetzung der Damengruppe. Man stelle sich eine Quiltgruppe aus dem Mittleren Westen der USA vor. Die Gespräche drehten sich darum, dass die Schulen heute keinen Koch- und Nähunterricht mehr gäben. Dabei brauche man das doch unbedingt für Heirat und Kinder (ich gehe mal davon aus, dass Mädchen das für eine Heirat brauchen). So in dem Stil.
| nein, es ist nicht Jan, der seine 10.000 Schritte rund um Deck 3 macht |

Mir scheint, das grüne Quadrat wird ein Kissen.
AntwortenLöschenEuch beiden ganz herzliche Grüße
Brigitte