Heute haben wir angelegt in Durban, dem Zentrum der drittgrößeten Metropolregion Südafrikas. Wir hatten für heute eine Tour zu einer Fotosafari gebucht, die allerdings nicht vom Schiff organisiert war. Dörte hat darauf bestanden, selbst über diese Tour in ihren Anmerkungen zu berichten, ich konzentriere mich daher hier nur auf das Drumherum, das Cachen und Sonstiges.
Zum Drumherum gehörte definitiv die Ankündigung seitens Cunards, dass alle Personen an Bord durch die Grenzkotrolle im Kreuzfahrtterminal gehen müssen. Die Ankündigungen waren unklar gehalten und jeder erwartete stundenlange Warteschlangen. Dementsprechend standen wir um 5 Uhr auf, um noch vor 6 Uhr als einzige im Royal Court Theatre, dem vorgesehenen Wartebereich, auf unseren Timeslot für die Grenzkontrolle zu warten. Um 6:30 Uhr sollten die Grenzkontrollen beginnen, sie begannen früher und wir waren schon um 6:15 Uhr damit durch. Wir hatten also gut 90 Minuten bis zum Start unserer Tour und konnnten einen vorher nicht geplanten Adventure Lab Cache ablaufen. Der führt uns unter anderem zu einem Time Ball, wie wir ihn schon aus Greenwich kannten.
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| Time Ball in Durban: Genau um 13 Uhr wird die Kugel fallen gelassen |
Der Ausflug zur Fotosafari gefiel mir gut - Bilder und alles weitere dazu siehe in Dörtes Anmerkungen.
Wieder zurück am Hafen trafen wir uns mit Sue und Dan, den anderen Geocachern an Bord, um einen Virtual Cache an der Strandpromenade zu machen. Dieser Virtual Cache hat mich fast um den Verstand gebracht, denn man musste an vier verschiedenen Stellen jeweils eine Aufgabe lösen und ein bestimmtes Foto machen. Die Punkte waren auf der 800 Meter langen Promenade verteilt und eigentlich sollte man da nur einmal hin- und herlaufen müssen. Wir verwechselten die einzelnen Wegpunkte aber dauernd und haben z. B. die Zahlen vom falschen Lampenpfosten abgelesen oder die vorgeschriebenen Fotos am falschen Ort gemacht. Am Ende hatten wir es dann wohl hingekriegt - Dörte und Dan hatten sich zwischendurch in einer Strandbar ein Bier gegönnt ...
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| Sandskulpturen am Strand |
Gestern Abend gab es noch ein Novum: Zum ersten Mal habe ich es erlebt, dass im Royal Court Theatre eine Show wegen technischer Probleme abgebrochen wurde. Es war eine Show unter dem Motto "Let's Dance!", die Musik und Tanz der Schauspieler an Bord mittels Video-Wall-Effekten in verschiedenen Bars der Queen Anne darstellen sollte. Insgesamt wurde drei Mal angesetzt, aber immer wieder hat etwas in der Elektrik für die beweglichen Wände versagt. Schade.
Ich bin danach noch zum zweiten Konzert von Peter Howarth, Leadsänger von The Hollies gegangen. Lauter Songs der 60er und 70er, es hat mich in die Zeit zurückversetzt, als ich mit meinen Kumpels vom Schach in Bremen im Wallcafé abgehangen habe.
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| Peter Howarth im Queen's Room |
Zunächst muss ich berichten, dass wir mit dem Auto durch diverse Baustellen fuhren (auf denen übrigens genau so wenig passiert wie auf den deutschen). Mitten auf diesen Baustellen steht häufig, unvermittelt und ohne erkennbaren Grund eine Person in roter Warnkleidung und mit Helm. Diese schaut versonnen in die Ferne und schwenkt dabei eine Fahne. Völlig sinnlos! Das muss irgendeine Philosophie sein!! Jedenfalls war es vergnüglich, danach Ausschau zu halten.
So Ausschau haltend fuhren wir zu einem kleinen Naturreservat. Unser Führer Zarmani ("wie der Modemacher") hatte uns alle wilden Tiere Afrikas versprochen. Er fing auch gut an: "Elefant ist schwierig im Park. Wir besuchen Emma." Emma wartete schon auf ihre Äpfel und liess sich gern mit uns fotografieren. Jetzt hatte ich Elefantenschnodder auf der Hose, aber Elefant schon mal abgehakt.
| Emma |
Dann Löwen: Da sind wir mit dem Auto wie im Serengetipark durch ein gesondertes Gehege gefahren. Die Löwen warteten weder auf Äpfel noch auf Fleisch. Sie faulenzten auf und unter einem Baum. Mit denen möchte ich auch keine Selfies machen, sehen großartig aus.
| Wir blieben im Auto ... |
Die anvisierten Nilpferde waren unter Wasser, zu sehen waren nur Enten...
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| Pumba war auch da, aber zu weit weg fürs Foto |
Aber wir haben Nashörner, Giraffen, Zebras, Gnus, Kudus, diverse Antilopenarten (frag mich doch nicht, welche das waren) und Strauße gesehen.
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| Antilope, Gnu, Strauß und Zebras |
| Schwangere Giraffe |
Eine der Personen im Bus war besonders begeistert und rief dann zum Beispiel aus: "Oh, such a cutie!" und "Oh, dear!" - Zarmani daraufhin: "No, it´s NOT a deer!"
| Zarmani mit unserem Safari-Fahrzeug |
Natürlich haben wir auch den obligatorischen Verkaufsstop gemacht. Groooßartig kitschige Dinge!!!! Den Weihnachtsmann auf dem Zebra MUSSTE ich kaufen. Kann man in den Weihnachtsbaum hängen. Mal sehen, an wen ich den verschenke.....
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| Wer will ihn unbedingt??!! |
Karten:






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