Heute gab es den Wettbewerb um das beste selbst gebastelte Schiff für den Pool. Es gab vier Teilnehmer und es gewann das Boot des Origami-Teams. Nein, das war kein aus Papier gefaltetes Boot, es waren wohl alle Materialien zugelassen.
| Das Siegerschiff |
Die Schiffe wurden jeweils mit 6 Getränkedosen beladen und mussten sich 45 Sekunden über Wasser halten: 15 Sekunden bei ruhiger See, 15 Sekunden bei Wellengang und 15 Sekunden bei Sturm. Das haben alle geschafft, sogar die "Kecher Maria", die aus zwei Schuhkartons zusammengeklebt war.
| Auch diese Konstruktion war schwimmfähig |
Außerdem gab es eine Bewertung der Schönheit und ein Rennen. Da die Schiffe keinen Antrieb hatten, wurden sie beim Rennen von künstlich erzeugten Wellen vorangetrieben, was eher ein Wettbewerb der Wellenerzeuger als der Schiffe war.
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| Das Rennen |
Die Gesamtbeurteilung oblag dann der Jury aus zwei Offizieren und der stellvertretenden Entertainmentdirektorin. Da alle Schiffe schwimmfähig waren und das Rennen insgesamt knapp ausging, ging der Preis wohl an das schönste Schiff. Dörte war als Foto-Reporterin ganz in ihrem Element - wenn sie fotografieren kann und dann noch Schiffe dabei sind, findet sie es herrlich.
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| Dörte als Fotoreporterin unterwegs |
Gestern Abend waren wir etwas zu spät zur Show und bekamen nur Stehplätze. Es spielten "The 3 Tones", die Pop- und Rock'n Roll-Klassiker im Programm hatten. Keine 3 Tenöre, aber trotzdem sehr gut anzuhören. Beim anschließenden Karaoke im Lion's Pub war das meistens nicht der Fall. Zwei Männer aber bildeten eine Ausnahme, die konnten wirklich gut singen. Dörte und ich haben uns lieber zurückgehalten ...
Heute früh war es erstaunlich kühl und vor allem neblig. Da wir auf einer viel befahrenen Schiffahrtsroute unterwegs fahren, waren viele Nebelhörner zu hören. Ich hoffe mal sehr, dass die Kapitäne sich nicht nur auf die Nebelohörner verlassen haben, sondern auch Radar und AIS benutzt haben.
| Dicker Nebel am Heck |
Anmerkungen von Dörte:
Engländer beim morgendlichen (naja, vormittäglichen) Rundgang im Nebel auf Deck 3: "Wonderful weather!"


Hallo Herr Rüten-Budde, ist es richtig, das es ein Segelschiff mit Namen Queen Amne gab? Und hat "ihr" Schiff den Namen daher hat? Liebe Grüße Florian Martin
AntwortenLöschenWas für eine Frage, da musste ich erst einmal googeln! Es gab im 18. Jahrhundert ein Piratenschiff mit dem Namen Queen Anne's Revenge, welches von dem Piraten Blackbeard den Franzosen geklaut wurde und ihm als Flaggschiff diente. Der ursprüngliche Name des Schiffes war La Concorde und Blackbeard benannte es um mit Bezug auf den Queen-Anne-Krieg. Diese Queen Anne, Anne Stuart (1665-1714), ist auch der Namensgeber unseres Schiffes. Es gibt also einen Zusammenhang, aber unser Schiff ist bestimmt nicht nach dem Segelschiff benannt worden.
LöschenLiebe Grüße
Jan Rüten-Budde